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Mallorca - Traumhafte Natur

Mallorca

Gestern sind wir gerade erst aus Madeira gekommen und morgen geht's schon wieder weiter nach Mallorca, Sonne tanken. Nach nur 2 Stunden Flug, kommen wir gut gelaunt auf Mallorca an. Begrüßt werden wir von einer warmen Sommerluft. Alles läuft wie am Schnürchen, der Transferbus zum Hotel steht schon bereit. Wir fahren in den Osten, in das kleine Ort S´Illot. Bei unser Ankunft am Hotel herrscht schon ordentlich Partystimmung. Ich denke mir nur: Wow, was ein krasser Unterschied zu Madeira. Eben noch ruhig und zack schon ramba zamba.

Da wir nur 4 Tage auf Mallorca sind, lassen wir den Ballermann aus. Uns reizt die schöne Natur Mallorcas. Geplant ist eine Fahrt in den Norden zum Cap de Formentor und zum zweitgrößten Canyon Europas, den Torrent de Pareis.

Den ersten Tag verbringen wir gemütlich am Strand und genießen den Blick auf das türkisblaue Meer. Später kümmern wir uns noch um einen Roller. Damit werden wir quer über die Insel düsen.

Rollervermietung

Unser Roller

Die Rollervermietung ist total einfach und ohne großen Aufwand. Wir benötigen nur eine Fahrerlaubnis, Personalausweis und Geld. Es erfolgt eine kurze Einweisung und schon kann es losgehen. Unser Roller sieht schon ziemlich verbeult und sehr abgenutzt aus. Der hat schon ordentlich km hinter sich. Naja, wichtig ist ja, dass er unser Tour noch aushält.

Cap de Formentor

Leuchtturm am Cap de Formentor

Heute fahren wir an den nördlichsten Punkt Mallorcas, zum Cap de Formentor mit seinem Leuchtturm. Das Wetter ist sonnig und angenehm warm, perfekt. Einen ersten Kaffeestop machen wir in Arta. In einem kleinen Straßencafé halten wir und genießen eine Tasse Kaffee. Da wir noch einige km vor uns haben, fahren wir gleich weiter. Eine kleine Mittagspause machen wir in Can Picafort. Im Supermarkt kaufen wir uns einen Snack und was zum Trinken. Der Strand ist nur 50 m entfernt. Wie schön das ist, am Meer zu sitzen, der Geruch von Strand und ohne Streß zu Essen. Das Wasser glitzert so schön durch die Sonnenstrahlen. Fast schon romantisch, wenn da nur nicht die vielen Badegäste wären.

Straße zum Cap de Formentor

Nun sind wir an der Bucht von Pollenca angekommen. Jetzt wird es interessant. Eine ca. 14 km lange Straße führt nun hoch auf 384 Meter über dem Meeresspiegel. Wir schlängeln uns die landschaftlich wunderschöne Straße hinauf zum Cap. Teilweise direkt an den Steilhängen entlang. Auf dieser Strecke ist ordentlich was los, anscheinend ist das für Touristen ein beliebtes Ausflugsziel. Viele Autos, Radfahrer, Rollerfahrer und Motorradfahrer kommen uns entgegen. Den Aussichtspunkt “Mirador del Mal” lassen wir aus. Zu viele Besucher und der Parkplatz ist überfüllt. Das macht keinen Spaß, also weiter nach oben.

Unterwegs zum Cap de Formentor

Da wir ja unseren Roller haben, können wir fast überall mal kurz anhalten und schöne Fotos schießen. Kurz vor unserem Ziel stauen sich schon die Autos und das Hupkonzert beginnt. Aber mit dem Roller kommen wir gut daran vorbei. Zum Glück sind wir nicht mit dem Auto hochgefahren, denn viele Parkplätze gibt es nicht und Wenden ist auch nicht so einfach da oben. Da kann man als Autofahrer schnell die Nerven verlieren. Jetzt verdrängen wir mal die ganzen Menschen und der Blick auf die Steilküste und das tiefblaue Meer ist mega schön. Diese schöne Strecke hat sich auf jeden Fall gelohnt und sollte man unbedingt mit einplanen bei einem Urlaub auf Mallorca.

Aussicht am Cap de Formentor

Zweitgrößter Canyon Europas - Torrent de Pareis

Torrent de Pareis

Heute düsen wir mit unserem Roller in den Nordwesten, ins kleinen Ort Sa Calobra und besichtigen die Felsenschlucht Torrent de Pareis. Es ist der zweitgrößte Canyon Europas und ein absolutes Highlight auf Mallorca. Mit unserem Roller (wir nenne ihn mittlerweile “Unsere kleine Bergziege”) müssen wir nun eine 14 Kilometer lange Serpentinenstrecke und einen Höhenunterschied von 682 Meter durchfahren. Wenn das mal gut geht! Nach kurzer Fahrt merken wir, dass wir durch eine aufregende Landschaft fahren.

Serpentinenstrecke nach Sa Calobra

Die Straße nach Sa Calobra ist nämlich ziemlich kurvig und die vielen steilen Kurven zwingen uns immer wieder langsam zu fahren. Unterwegs halten wir an einem kleinen Kiosk. Das sieht richtig cool aus, denn es ist in einen Felsen hineingebaut. Wir laufen gegenüber zum Aussichtspunkt und haben einen tollen Ausblick auf die wunderschöne Landschaft.

Enges Felsentor auf dem Weg nach Sa Calobra

Die Fahrt geht weiter bis wir am Krawattenknoten “Nus de sa corbata” ankommen. Das ist eine auffällige 270 Grad Kurve, wo wir einmal um uns selbst kreisen. Kurzer Fotostopp und weiter geht's. Der Weg führt uns auch durch ein enges Felsentor. Was eine gigantische Felskulisse.

Strandbucht in Sa Calobra

Wir kommen in Sa Calobra an und sind überrascht, dass wir mit dem Roller kostenlos parken können. Es ist sehr viel los hier. Auf der Terrasse eines Selbstbedienungsrestaurants stärken wir uns mit einem kleinen Snack. Dabei genießen wir den schönen Blick auf den kleinen Strand von Sa Calobra.

Fußgängertunnel zur Felsenschlucht

Ein ca. 300 Meter langer Fußweg führt uns zur Felsenschlucht und Badebucht. Nach 2 Fußgängertunnels kommen wir an der spektakulären Schlucht des Torrent de Pareis an. Da gerade Niedrigwasser ist, können wir gemütlich zwischen den Felsen laufen. Die berühmte Badebucht ist steinig, klein und ziemlich überfüllt. Daher lassen wir das Schwimmen ausfallen.

Zurück fahren wir über die bergige Landschaft des “Serra de Tramuntana” nach Sóller. Wir kommen an den beiden schönen, türkis schimmernden Stauseen Gorg Blau und Cúber vorbei. Auch diese Strecke ist wunderschön.

Stausee Gorg Blau

Am Aussichtspunkt “Mirador de ses Barques” halten wir und haben einen tollen Ausblick hinunter auf den Hafen von Port de Sóller. Jetzt wird's aber Zeit, dass wir wieder in den Westen fahren. Da liegt noch eine ordentliche Strecke vor uns. Hoffentlich schafft es unsere kleine Bergziege. In Cala Millor machen wir unseren letzten Stop. Wir besuchen die Faneteria von den Büchners und in der Boutique “Jenny Delüx“ kaufe ich mir noch schnell mein Andenken an Mallorca.

Mirador de ses Barques

Strandtag in S´Illot

Strand in S´Illot

Den letzten Urlaubstag verbringen wir nochmal am schönen Strand in S´Illot. Wir gönnen uns zwei Liegen und Sonnenschirm für stolze 30€. Naja, es ist ja der letzte Tag und der soll nochmal richtig toll werden. Für den Verleiher der Liegen, kommt da jeden Tag ein ordentliches Sümmchen zusammen. Das lohnt sich.

Bis bald!

Feel the world - Look around

 

Tanja & Ramon


Großartige Natur gibt es auch auf Korsika, Madeira und Sardinien. Wir haben die Inseln mit dem Motorrad erkundet. Neugierig geworden? Dann schaut mal vorbei.

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